Category Archives: In eigener Sache

Rückblick 2016/17

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Auch dieses Jahr meine persönlichen Favoriten der Spielzeit:

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Callas in Castrop-Rauxel

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Nein, liebe Callas-Verehrer, la Divina hat ihren Weg nie in die “mittelkleine” Stadt im Ruhrgebiet gefunden, das wäre ja noch schöner. Aber in Zeiten der Landflucht versuchen auch mittelgroße Opernhäuser, den Anschluss an die große, weite Glitzerwelt der Opernsternchen nicht gänzlich zu verlieren. Und so kommt es, dass ausgerechnet auf relativ engem Raum gleich in zwei Häusern im Regierungsbezirk Nordbaden – Karlsruhe und Mannheim – schon seit langem die Tradition sogenannter “Operngalas” (Fächerstadt) beziehungsweise “festlicher Opernabende” (Quadratestadt) hoch gehalten wird. Read More

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Rückblick 2015/16

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Alle Jahre wieder kürt die “Opernwelt” ihre Favoriten der Spielzeit. Hier sind meine: Read More

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“Hat man nicht auch Gold beineben….”

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Hat man nicht auch Gold beineben
kann man nicht ganz glücklich sein;
traurig schleppt sich fort das Leben,
mancher Kummer stellt sich ein.

In der Haut von Peter Spuhler möchte ich momentan nicht stecken. Nicht weil ich dann immer noch Intendant eines Staatstheaters wäre, das ich am liebsten schon verlassen hätte. Auch nicht, weil nach internen Machtkämpfen mit und über den Verwaltungsdirektor meine autokratisches Gebaren öffentlich wurde. Nein, weil die Stadt Karlsruhe den Gürtel enger schnallen und ich nun schauen müsste, wie ich das nun irgendwie gebacken bekäme. Die Drohung Spuhlers, eine ganze Sparte zumachen zu müssen, steht immerhin im Raum. Guter Rat ist teuer. Was also tun ?

Die üblichen Weltuntergangsszenarien sind bereits gedruckt, auf Blogs diskutiert (http://badisches-staatstheater-karlsruhe.blogspot.de/2016/04/zuschukurzungen-am-badischen.html#more), die online-Petitionen im Netz und die Empörung über den wahrhaftig bösen Kahlschlag enorm. Und trotzdem – sind Einsparungen in Höhe von 1,6 Millionen Euro wirklich ein Ding der Unmöglichkeit ? Ich möchte mich nicht in den so bequemen wie unterstützungswürdigen Kreis der Sparkritiker einreihen, sondern vielmehr Überlegungen anstellen, wie man dem Spardiktat nun ganz praktisch begegnen könnte. Dazu sei vorab gesagt: ich bein kein Betriebswirt. Meine Überlegungen sind Überlegungen und nicht mehr. Ein Milchmädchen hat vielleicht mehr ökonomischen Sachverstand als meine Kalkulation. Trotzdem – hier ist sie:

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Opernostrakismos

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“Kindergarten”. Meinte jedenfalls Lukas, als wir das Thema Scherbengericht im Geschichtsunterricht letztes Schuljahr behandelten. “Wenn jeder irgendjemand aufschreibt, reichen ja vielleicht nur drei, vier Stimmen, und der muss dann für zehn Jahre weg.”

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In eigener Sache

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Verehrter Leser, verehrte Leserin,

ich begrüße Sie herzlich auf dem Blog „Opernschnipsel“.

Schon seit Kindestagen an bin ich gerne ins Theater gegangen, ohne dabei die typische Opernkarriere von „Hänsel und Gretel“ und „Zauberflöte“ über „La Boheme“ bis hin zum „Tristan“ durchlaufen zu haben. Meine ersten Opern waren „Carmen“ und „Tosca“. Sozialisiert für das Musiktheater wurde ich in Ulm, wo ich als Teenager Künstler wie Angela Denoke und Philippe Jordan erleben konnte – ganz ohne zu ahnen, welche Weltkarrieren da noch kommen würden.

Besonders Feuer und Flamme für die Oper fing ich durch zwei Wagneraufführungen – zum einen den „Lohengrin“ von Keith Warner in Bayreuth und zum anderen der Konwitschny-“Götterdämmerung“ im legendären Stuttgarter Ring. Wagner ist über all die Jahre im Zentrum meines Operninteresses geblieben, was mich aber nicht davon abgehalten hat, mich zunehmend für Barockopern zu begeistern und auf abseitigeren Pfade auf Raritätenjagd zu gehen. Denn wo, wenn nicht hier in Deutschland mit seinen zahlreichen Opernhäusern, hätte man dazu eine bessere Gelegenheit ?

Auf diese Opernreise möchte ich Sie ein wenig mitnehmen, sofern Sie wollen. Meine Berichte haben nicht den Anspruch, druckreif zu sein. Sie sind subjektiv und können manchmal auch nur bruchstückhafter Natur sein, daher der Name des Blogs. Die „Opernschnipsel“ richten sich an all diejenigen, die erfahren wollen, was sich jenseits der Berichterstattung im überregionalen Feuilleton auf europäischen Bühnen abspielt. Als Karlsruher liegt mein Schwerpunkt auf dem Südwesten unserer Republik – gleichwohl blicke ich, so oft und gut es eben geht, über den regionalen Tellerrand hinaus.

Ich lade Sie herzlich dazu ein, mit mir und untereinander ins Gespräch zu kommen. Ich freue mich über Ihre Kommentare und Kritik.

Ihr

Florian Kaspar

 

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