Category Archives: Berichte

Tannhäuser / Mannheim (13.5.2018)

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Neun Jahre hatte der Mannheimer “Tannhäuser” in den Untiefen des Fundus geschlummert – doch selbst eine offensichtlich gut geprobte Wiederaufnahme konnte über zentrale Probleme der gestrigen Aufführung hinwegtäuschen. Read More

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Werther / Zürich (10.5.2018)

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Was, frage ich mich, muss man eigentlich noch tun, um das Opernhaus Zürich voll zu bekommen ? Populäre Oper ? Check. Tolle Sänger, vor allem in der Titelrolle ? Check. Eine Inszenierung, die anspruchsvoll und ästhetisch zugleich ist ? Check. Und dazu noch niedrige Preise, selbst für deutsche Verhältnisse, da “Volksvorstellung” ? Check. Read More

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Das Rheingold / Karlsruhe (5.5.2018)

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Auch knapp zwei Jahre nach der Premiere bleibt das “Rheingold” von David Hermann eine ziemlich glanzlose Angelegenheit – zusammen mit einem ziellosen Dirigat und einem mittelprächtigen Ensemble ergab das also keinen guten Start für den vorerst letzten “Ring”-Durchlauf. Read More

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Otello / Wiesbaden (1.5.2018)

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Einen Tag nach einem durchwachsenen “Maskenball” folgte ein in doppelter Hinsicht einzigartigem “Otello”. Einzigartig zum einen, da er nur einmal angesetzt wurde (und womöglich nicht wirklich gut geprobt war) und zum anderen, da man einen Gasttenor erleben durfte, der fantastisch, ach was: maßstabgebend in dieser Partie war. Read More

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Un ballo in maschera (Premiere) / Wiesbaden (30.4.2018)

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Alle Jahre wieder wächst das Staatstheater der hessischen Landeshauptstadt über sich hinaus und bietet ein Programm, das sich mit weit größeren Häusern messen kann. Eingeleitet werden die Maifestspiele immer mit einer Premiere – heuer Verdis “Maskenball”. Und wie war es ? Read More

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Il prigioniero + Das Gehege (Premiere) / Stuttgart (26.4.2018)

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Eine unfassbar erschreckende Premiere konnte man vor zwei Tagen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt erleben – und das in mehrerer Hinsicht. Read More

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Motezuma / Ulm (20.4.2018)

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Manche Intendanten sagen zum Abschied leise Servus, andere lassen es noch mal richtig krachen. Andreas von Studnitz hat in seiner letzten Spielzeit unter anderem den erst vor kurzem rekonstruierten “Motezuma” (also ohne “n”) von Vivaldi auf den Spielplan gesetzt. Eine unterm Strich überzeugende Aufführungen, wenn auch mit einigen Abstrichen.

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Roméo et Juliette / Karlsruhe (6.4.2018)

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Laut Adorno gibt es kein richtiges Leben im falschen. Das trifft auch auf Opern zu. Read More

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Parsifal / Berlin (2.4.2018)

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Nach Zürich und Baden-Baden der nunmehr dritte “Parsifal” innerhalb fünf Wochen. Das schärft den Blick für Kleinigkeiten und macht vielleicht doch etwas überkritisch. Glücklicherweise gibt es nach dem Ostermontags-“Parsifal” an der Staatsoper wenig zu kritisieren.  Read More

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Das Wunder der Heliane / Berlin (1.4.2018)

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Man steckt nicht drin. Ewigkeiten schlummern Opern irgendwo in Archiven und plötzlich, urplötzlich stehen sie wie von den Toten wieder auf, wie die beiden Hautpartien in Korngolds “Das Wunder der Heliane” – ein noch vertrackteres Werk als die vergleichsweise leicht zugängliche und kürzere “Tote Stadt”. Mit der Ausnahme von Kaiserslautern (und  später nach Brünn exportiert) gab es in den letzten zehn Jahren meines Wissens überhaupt keine Produktion, dann machten allein letztes Jahr die Volksoper Wien und Freiburg  mit konzertanten Wiedergaben einen vorsichtigen Anfang, bis David Bösch in Gent/Antwerpen szenisch nachlegte. Nun also auch die Deutsche Oper Berlin. Read More

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