Category Archives: Berichte

L’africaine – Vasco da Gama / Frankfurt (11.3.2018)

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Ja was denn nun – Afrikanerin oder Vasco da Gama ? Meyerbeer erlebte die Uraufführung seines letzten Werkes nicht mehr, erst ein Jahr nach seinem Tod wurde es unter dem Titel “L’africaine” auf die Bühne gebracht. Knapp 150 Jahre später hatte dann das Theater Chemnitz die Partitur vollumfänglich rekonstruiert und das Werk nach dem portugiesischen Entdecker benannt. Die große französische Oper wird nun seit einigen Jahren in Deutschland wiederentdeckt – merkwürdigerweise ist der sonst so innovative Frankfurter Intendant Bernd Loebe relativ spät auf den frankophilen Zug aufgesprungen. Dafür hat er aber – das soll in aller Deutlichkeit gesagt sein – einen echten Volltreffer gelandet. Read More

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Tristan und Isolde / Berlin (3.3.2018)

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Nicht wenige Sitze, insbesondere bei den Hörplätzen, blieben bereits nach der ersten Pause unbesetzt. Und das bei einem “Tristan”, der immerhin dritten Neuinszenierung in Daniel Barenboims lebenslanger Amtszeit als Generalmusikdirektor. Was war da passiert ? Read More

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Franco Fagioli: Händel / Karlsruhe (2.3.2018)

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Es war ein Coup, mit dem keiner gerechnet hatte: Sébastien Bras aus Laguiole weigerte sich, weiter in seiner Topliga zu spielen und gab seine Auszeichnung ab – in diesem Fall seine drei Michelin-Sterne. Der Starkoch wolle sich, so konnte man es lesen, vom große Druck befreien, der auf ihm laste. Eine ähnliche Aktion hatte der wohl führende Countertenor unserer Tage mit seinem neuen Händel-Album in Angriff genommen, denn auf den ersten Blick schien es sich um einen gewissen Rückschritt zu handeln. Read More

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Semele / Karlsruhe (28.2.2018)

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Dass viele Oratorien Händels nichts als verkappte Opern sind, das hat hat sich mittlerweile herumgesprochen. Und dennoch funktionieren sie nicht ohne weiteres als szenisches Arrangement. Bei der nunmehr letzten Aufführung der Wiederaufnahme-Serie der “Semele” wurde auf verblüffende Weise gezeigt, wie sehr ein geschickter Regisseur die Klippen eines solchen Umfangen nicht nur umschiffen, sondern sogar zu glänzen vermag. Read More

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Parsifal / Zürich (25.2.2018)

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Eine spannende Wiederaufnahme des “Parsifal” gab es gestern in Zürich zu hören. Read More

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Alcina / Karlsruhe (18.2.2018)

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Ein langfristiges Ziel der Händel-Festspiele Karlsruhe war es stets, das Opernschaffen des Namensgebers irgendwann vollständig abgebildet zu haben. Und so wurde in den letzten Jahrzehnten so manch abseitiges Werk zu Gehör gebracht. Unter der jetzigen Intendanz wurde – so jedenfalls mein Kenntnisstand – zum ersten Mal mit dieser Regel gebrochen und auf ein bereits gezeigtes Werk zurückgegriffen. Auf “Alcina” fiel die Wahl, eines der populärsten Werke des barocken Musiktheaters überhaupt. Es ist ein Leichtes, sich dem Publikum an den Hals zu schmeißen, Kontinuität zu bewahren hingegen nicht. Nun kann man mit Traditionen durchaus auch brechen, aber diese “Alcina” – so gepflegt-ordentlich sie auch war – sie stellte gewiss keine Berechtigung für diesen Bruch dar. Read More

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Valer Sabadus: Tiranno amor / Karlsruhe (17.2.2018)

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Einen für mich überaus gelungenen Einstieg in die diesjährigen Händelfestspiele gab es mit einem Arienabend von Valer Sabadus (nebenbei: wo ist das “Barna” im Nachnamen geblieben ?). Unter dem Titel “Tiranno amor” gab es zwar keine besonders exotische Auswahl der Gesangsnummern (Händel, Vivaldi, Porpora), dafür aber eine in jederlei Hinsicht stimmige Umsetzung derselbigen. Read More

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Simon Boccanegra / Karlsruhe (26.1.2018)

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Da soll mal einer sagen, Barockopern seien schwer verständlich. Verdi hatte bei der Erstaufführung dieser nun wahrhaft verworrenen Handlung keinen Erfolg – erst mit der Zweitfassung konnte er zwei Dekaden später reüssieren. Reüssieren mit Verdi – das konnte nun auch das Badische Staatstheater nach dem spektakulär missglückten “Macbeth” wieder einmal, einer Koproduktion mit Luxemburg und Flandern sei es gedankt. Read More

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Die lustigen Nibelungen / Karlsruhe (25.1.2018)

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Sind tote Clowns eigentlich lustig oder traurig ? Und wie lustig mag es für ein hochmotiviertes Ensemble sein, vor einem drittelvollem Haus eine Operette zu spielen ? Read More

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Die Walküre / München (22.1.2018)

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Mit dem Besuch der “Walküre” schließt sich nun auch für mich persönlich der Münchner “Ring”. Über fünf Jahre sind seit der Premiere vergangen, daher möchte ich mich hinsichtlich der szenischen Bewertung kurz halten: Read More

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