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Callas in Castrop-Rauxel

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Nein, liebe Callas-Verehrer, la Divina hat ihren Weg nie in die “mittelkleine” Stadt im Ruhrgebiet gefunden, das wäre ja noch schöner. Aber in Zeiten der Landflucht versuchen auch mittelgroße Opernhäuser, den Anschluss an die große, weite Glitzerwelt der Opernsternchen nicht gänzlich zu verlieren. Und so kommt es, dass ausgerechnet auf relativ engem Raum gleich Häuser im Regierungsbezirk Nordbaden – Karlsruhe und Mannheim – schon seit langem die Tradition sogenannter “Operngalas” (Fächerstadt) beziehungsweise “festlicher Opernabende” (Quadratestadt) hoch gehalten wird. Read More

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Un ballo in maschera / Mannheim (15.7.2017)

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Mein letzter Mannheimer “Maskenball” ist mehrere Jahre her. Damals – es war ebenfalls ein “festlicher Opernabend” – sangen Ramon Vargas, Franco Vassallo  und Marianne Cornetti, heuer Riccardo Massi und Sondra Radvanovsky. “Festlich” war das Ergebnis in jedem Fall, auch wenn es gute Gründe gibt, hier und da ein leises “aber” hinzuzufügen. Read More

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Aureliano in Palmira / Bad Wildbad (14.7.2017)

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“Das palmyrische Reich der Königin Zenobia wurde vom römischen Kaiser Aureliano erobert. Zenobia liebt den persischen Prinzen Arsace, der auch ihr Kampfgefährte ist. Aureliano ist fasziniert von ihr, nimmt Arsace fest und….” Ach, Wikipedia, jetzt seien wir doch mal ehrlich, Rossini-Opern hört man sich nicht wegen raffinierter Plots oder intellektueller  Libretti an. Nein, es ist die Gesangskunst, jenes sagenumwobene bel canto, das einen Rossini so einzigartig machen kann. Das setzt jedoch angesichts der angedeuteten Ermangelung raffinierter Plots oder intellektueller Libretti eine zumindest passable Regie und formidable Sänger voraus. Read More

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La clemenza di Tito / Karlsruhe (8.7.2017)

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Co-Produktionen sind ein zweischneidiges Schwert. Einerseits können sie disziplinierende Wirkung auf besonders abgehobene Regisseure haben, andererseits werden sie den spezifischen Sehgewohnheiten vor Ort nur bedingt gerecht. In Karlsruhe konnte man in der letzten Saisonpremiere beides erleben. Read More

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La damoiselle élue+Jeanne d’Arc au bucher / Frankfurt (30.6.2017)

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890 Millionen Euro soll die Sanierung des Frankfurter Opern- und Schauspielhauses kosten. Wer an der Sinnhaftigkeit dieses Unterfangens zweifelt, dem sei ein Besuch des aktuellen Projektes vor Ort erlebt: zwar habe ich die Oper Frankfurt selten so leer erlebt (glücklicherweise der Ausnahmezustand), allerdings stellt die Koppelung der knapp zwanzigminütigen Kantate “La damoiselle élue” von Claude Debussy mit dem  dramatischen Oratorium über die heilige Johanna von Orléans des Schweizers Arthur Honegger  einen weiteren Volltreffer der ambitionierten Intendanz Bernd Loebes dar. Read More

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Pläne für Juli 2017

By | Anstehende Vorstellungen | No Comments

Sommer = Festspielzeit ! Konkret heißt das…. Read More

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Adriana Lecouvreur / Karlsruhe (22.6.2017)

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Aller guten Dinge sind drei. Und so kam ich nach der Premiere und der Gala zur dritten Aufführung der neuen Karlsruher Produktion der “Adriana Lecouvreur” – dieses Mal in der B-Besetzung. Eine etwas gemeine, aber auch bei allem Einsatz und Musikalität der Betroffenen eine keinesfalls unpassende Bezeichnung nach dem Besuch der gestrigen Vorstellung. Read More

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Der Freischütz / Heidelberg (13.6.2017)

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Die Qualität eines Hauses lässt sich nach meinem Dafürhalten viel besser an einem Repertoire-“Freischütz” als an der Premiere einer medial gehypten Ausgrabung bemessen. Vorweggenommenes Fazit: Heidelberg steht ziemlich gut da. Read More

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Siegfried / Karlsruhe (10.6.2017)

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Wer hätte das gedacht ? Nach einem “Rheingold“, das gleich den ganzen “Ring” im Schnelldurchlauf erzählen wollte und einer “Walküre“, die sich in ihrer Monumentalität selbst genügte, folgte nun mit Thorleifur Örn Arnarssons Sicht auf den “Siegfried” eine überwiegend abwechslungsreiche, phasenweise sogar spannende Fortsetzung. Read More

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Aida / Ulm (6.6.2017)

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Seth, der altägyptische Gott des Wetters, hatte ein Nachsehen. Denn trotz Windes und niedrigen Temperaturen sorgte das Ausbleiben von Regengüssen für eine problemlose  Durchführung der “Aida”, der zweijährlichen Open-Air-Produktion des Ulmer Theaters. Unter den überdachten Tribünen fanden sich jedoch erschreckend wenig Zuschauer ein – grob über den Daumen gepeilt würde ich eine Auslastung von ca. einem Drittel schätzen. Das ist besonders schade, da eine tadellose Produktion zustande kam – für Ulmer Verhältnisse darf man sogar von einem kleinen Sängerfest auf der Wilhelmsburg sprechen. Read More

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