Monthly Archives: June 2018

Pläne für Juli 2018

By | Anstehende Vorstellungen | No Comments

Die Spielzeit neigt sich dem Ende. Aber wie so oft gilt im Leben das alte Sprichwort: das Beste kommt zum Schluss… Read More

Share Button

Roméo et Juliette / Karlsruhe (23.6.2018)

By | Berichte | No Comments

Immerhin – bei der heutigen Operngala von Gounods “Roméo et Juliette” lag die Broschüre für 2018/19 inklusive Besetzungen aus. Abonnenten müssen heuer also nicht die Katze im Sack kaufen. Und wenn die Qualität der Gäste so gut ist wie an diesem fußballträchtigen Abend, dann darf man sich tatsächlich freuen…. Read More

Share Button

Eugen Onegin / Strasbourg (22.6.2018)

By | Berichte | No Comments

Zum Abschluss der Spielzeit präsentierte die Opéra National du Rhin eine Produktion von “Eugen Onegin”. Der junge Frederic Wake-Walker übernahm dabei die Regie und konnte in den Randakten überzeugen, im Mittelakt jedoch gar nicht. Read More

Share Button

Anna Bolena / Karlsruhe (8.+20.6.2018)

By | Berichte | 2 Comments

“An heir and a spare” – ein Erbe und ein Ersatz. Mit dieser Redewendung ist im wesentlichen ausgedrückt, wozu Prinzessinnen und Königinnen eigentlich da sind: Nachfolger produzieren, wenn möglich männliche. In Karlsruhe packt man – so scheint es – die Königinnen-Trilogie von Donizetti an und startete mit dem Bäumchen-wechsel-dich-Spiel jenes machtbewussten, fortpflanzungs- wie tötungswilligen Königs namens Heinrich VIII. in England, der zwei seiner sechs Frauen aufs Schafott schickte.  Read More

Share Button

Coraline (Premiere) / Freiburg (15.6.2018)

By | Berichte | No Comments

Nachwuchsakquise ist bis heute die Herkulesaufgabe schlechthin  im Opernbetrieb. Und wer wollte es dem jungen Publikum verdenken, keinen Bock auf Oper zu haben ? Denn bis auf die unverwüstliche “Zauberflöte”, “Hänsel und Gretel” und die eine oder andere Rossini-Oper (“La cenerentola”) gibt es tatsächlich kaum Werke, die Kinder ansprechen. Umso lobenswerter also, dass das Londoner Royal Opera House in Kooperation mit mehreren anderen Häusern beim englischen Komponisten Mark-Anthony Turnage eine Oper speziell für Kinder in Auftrag gegeben hatte. Die Wahl fiel auf die Novelle “Coraline” von Neil Gaiman, welche durch die Verfilmung in stop motion-Technik  für Furore sorgte. Nun also eine Adaption für die Musiktheaterbühne – kann das gut gehen ? Read More

Share Button

El gato montes / Kaiserslautern (9.6.2018)

By | Berichte | No Comments

Während in Villariba noch geputzt wird, wird in Villabacho schon wieder gefeiert …

Wer kennt sie nicht – jene sagenumwobene Spülmittelwerbung aus den frühen neunziger Jahren. Und wenn es etwas gibt, wovon sie noch mehr triefte als jenem Fett, das Fairy Ultra den Garaus bereitete, dann war es die Menge altbekannter Spanienklischees, vor denen auch eine ganz bestimmte Oper nicht halt gemacht hat:  “Carmen”.  Und – man glaubt es kaum – gibt es auch eine andere iberische Dreiecksgeschichte, in die ein Torero involviert ist. Nur dass der Komponist tatsächlich Spanier war….. Read More

Share Button

Antikrist (Premiere) / Mainz (3.6.2018)

By | Berichte | No Comments

Aus der ex post-Perspektive fragt man sich manchmal, wie um alles in der Welt die Zeitgenossen eines Komponisten dessen musikalisches Genie allen Ernstes verkennen konnten. Wir lehnen uns zurück und denken: “Wie borniert”. Fürs Protokoll: man zähle mich zu den Bornierten, was Rued Langgaard betrifft. Vor  gar nicht so langer Zeit hatte ich die “Sphärenmusik” des dänischen Komponisten als Vorspiel zu einem konzertanten ersten “Walküre”-Akt in Berlin gehört und wirklich beeindruckt war ich schon damals nicht. Gleich zweimal wurde seine Oper “Antikrist” von der Königlichen Oper Kopenhagen abgelehnt – und dies trotz intensiver Überarbeitung. Erst 1999 erlebte sie ihre szenische Uraufführung in Innsbruck. Handelt es sich hier also vielleicht um das klassische Beispiel für die Wahrheit, dass der Prophet nichts im eigenen Land sei ?  Read More

Share Button

Billy Budd / Frankfurt (2.6.2018)

By | Berichte | No Comments

“Rum, sodomy and the lash” – Rum, Sodomie und die Peitsche. Mehr sind es laut Winston Churchill gewesen, was nautische Traditionen ausmachte. Und der musste es ja wissen, schließlich war er Marineminister…… Auch Komponist Benjamin Britten ging mit dem Stolz Großbritanniens hat ins Gericht und legte das  harsche, teils grausame Leben auf hoher See in seinem maritimen Meisterwerk “Billy Budd” als das dar, was es ist. Mein erster und bisher leider einziger “Billy Budd” war die Münchner Produktion. Das Werk hatte mich von der ersten Note an gepackt – kein Wunder, dirigierte doch der Klangmagier Kent Nagano eine in jeder Hinsicht gelungene Produktion mit drei fantastischen Hauptdarstellern, allen voran Nathan Gunn in der Titelpartie. Nach zwölf Jahren war ich also riesig gespannt auf die Frankfurter Produktion, die mir von allen Seiten wärmstens empfohlen wurde. Read More

Share Button