Monthly Archives: January 2018

Simon Boccanegra / Karlsruhe (26.1.2018)

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Da soll mal einer sagen, Barockopern seien schwer verständlich. Verdi hatte bei der Erstaufführung dieser nun wahrhaft verworrenen Handlung keinen Erfolg – erst mit der Zweitfassung konnte er zwei Dekaden später reüssieren. Reüssieren mit Verdi – das konnte nun auch das Badische Staatstheater nach dem spektakulär missglückten “Macbeth” wieder einmal, einer Koproduktion mit Luxemburg und Flandern sei es gedankt. Read More

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Die lustigen Nibelungen / Karlsruhe (25.1.2018)

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Sind tote Clowns eigentlich lustig oder traurig ? Und wie lustig mag es für ein hochmotiviertes Ensemble sein, vor einem drittelvollem Haus eine Operette zu spielen ? Read More

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Pläne für Februar 2018

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Februar = Händel ! Das bedeutet konkret: Read More

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Die Walküre / München (22.1.2018)

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Mit dem Besuch der “Walküre” schließt sich nun auch für mich persönlich der Münchner “Ring”. Über fünf Jahre sind seit der Premiere vergangen, daher möchte ich mich hinsichtlich der szenischen Bewertung kurz halten: Read More

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Städtebewohner / Stuttgart (16.1.2018)

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Besser spät als nie. Mit ihrem “Liedkonzert” gab sich Angela Denoke an ihrem ehemaligen Stammhaus – wenn auch im benachbarten Schauspiel – die Ehre mit ihrer aktuellen Zusammenstellung von Liedern Kurt Weils, Walter Kollos, Werner Richard Heymanns, Hanns Eislers, Friedrich Hollaenders und Mischa Spoilanskys. Spät, da der Abend bereits vor zwei Jahren hätte stattfinden, krankheitsbedingt aber verschoben werden musste. Und wenig, da trotz Betitelung eines Liederabends nicht mehr behauptet wurde, als dann eingehalten werden konnte. Die so enge wie haltende dramaturgische Klammer: Städtebewohner. Womit hier zumeist Berliner gemeint sein dürften. Read More

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Capriccio / Frankfurt (14.1.2018)

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“Prima la musica e poi le parole” – der Streit um die Hegemonie im musiktheatralischen Schaffen, er ist längt vorüber. Warum also ausgerechnet “Capriccio”, die letzte Oper von Richard Strauss auf die Bühne bringen ? Nun, vielleicht auch, weil sich in ihr aktuelle Kontroversen des Musiktheater unter der Oberfläche Bahn brechen – nämlich die Frage nach der Kontextualisierung eines Werkes im Entstehungsumfeld. Christian Thielemann kann nach seinem Silvesterkonzert ein Lied, besser: einen UFA-Schlager, davon singen….. Read More

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Mitridate / Schwetzingen (13.1.2018)

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Nach Karthago und seinem berühmt-berüchtigten Feldherren Hannibal war Mithridates VI., König von Pontos, das letzte große Hindernis für das expandierende Imperium Romunum das Mittelmeer endgültig zum mare nostrum zu machen. Der scheidende Heidelberger Operndirektor Heribert Germeshausen hatte somit eine passende Wahl für die letzte der sieben neapolitanischen Opern im Schwetzinger Rokokotheater, wird er doch ab nächster Spielzeit Intendant in Dortmund. Glückwunsch, dass sich die programmatische Trüffelschweinarbeit, in Archiven nach unbekannten Barockopern zu stöbern, auch karrieretechnisch ausbezahlt hat.

Mithridates hat die Römer stark gefordert, und das tut die gespielte Zweitfassung von Porpora mit dem Heidelberger Ensemble nicht minder.   Read More

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