Monthly Archives: December 2017

Tosca / Stuttgart (29.12.2017)

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Auch im neunzehnten Jahr seit der Premiere kann die Inszenierung von Willy Decker ihre Stärken ausspielen: im riesigen, schwarzen, fast leeren Bühnenraum wirken die Charaktere in ihren historisierenden Kostümen klein, gehetzt, orientierungs- und hilflos. Eine ideale Spielweise also für diesen Thriller unter den Opernklassikern. Read More

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Il trittico / München (27.12.2017)

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Sozialdrama, Rührstück, Komödie – das Triptychon Puccinis auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen ist wahrlich kein leichtes Unterfangen. Nach ihrem unsagbar dilettantischen “Mosè in Egitto” hatte ich die Erwartungshaltung an die Regisseurin bewusst so tief als nur irgend möglich abgesenkt, um nicht enttäuscht zu werden.  Dabei kamen Lotte de Beer und ihr Bühnenbildner (Bernhard Hammer) sogar unerwartet auf den Trichter. Leider nicht im übertragenen, sondern im allzu wörtlichen Sinne…. Read More

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La Bohème / München (25.12.2017)

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Weiße Weihnachten – sie werden immer seltener. Wer Schnee sucht, findet diesen womöglich noch beim Skifahren, aber selbst da ist keine Garantie drauf. Oder aber man geht in die Uralt-Otto Schenk-Inszenierung der “Bohème” in München. Read More

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Roxy und ihr Wunderteam / Augsburg (22.12.2017)

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Ich mag Fußball, wirklich ! Vor allem Weltmeisterschaften, selten sind die Opernhäuser so leer, da im Gegensatz zum regulären Betrieb kulturell zwangsbeglückte Ehemänner Aufführung fernbleiben dürfen. Warum also nicht auch mal Musiktheater über Fußball besuchen ? Read More

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Pläne für Januar 2018

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Zum Auftakt des neuen Jahr gibt es ein buntes Potpourri: Read More

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Götterdämmerung (Gala) / Karlsruhe (10.12.2017)

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Auch beim zweiten Durchgang konnte mich die Umsetzung der “Götterdämmerung” von Tobias Kratzer überzeugen, phasenweise sogar fesseln. Hier ist die Inszenierung ganz klar der Star. Trotzdem war man gespannt auf die beiden Gäste…. Read More

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Francesa da Rimini (Premiere) / Strasbourg (8.12.2017)

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“Wären Tristan und Isolde italienischer Herkunft, hätten sie am Ende des zweiten Aktes sieben Kinder,” konstatierte der legendäre Dirigent Toscanini. Und fügte hinzu: “Aber sie sind Deutsche, also diskutieren sie noch.” Obgleich der Ursprung der Handlung in Dantes “Göttlicher Komödie” zu suchen ist, so trägt sie gleichwohl unübersehbar tristaneske Züge, zumal dieses Liebespaar mehr als einmal zitiert wird. Read More

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