Monthly Archives: February 2017

Tannhäuser / Monte Carlo (25.2.2017)

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Monte Carlo steht in der Regel nicht im Zentrum kultureller Innovation. Dass sich das kleine Fürstentum ausgerechnet wegen seines Opernhauses im Feuilleton, und nicht aufgrund der kreativen Gesetzgebung zwecks Steuerhinterziehung am Pranger finden würde, damit hätte wohl keiner gerechnet. Denn das Mini-Haus – es fasst gerade einmal 600 Zuschauer – hatte mit einem “Tannhäuser” die Aufmerksamkeit der weltweiten Wagnergemeinde erregt. Sicher auch wegen des Rollendebüts von José Cura, aber erster Linie wegen der französischsprachigen Fassung. Read More

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Edward II. / Berlin (19.2.2017)

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Uraufführungen von Opern erinnern oftmals Pressemitteilungen der FDP – man nimmt sie zur Kenntnis, eventuell sogar wohlwollend da vom “Mainstream” abweichend – aber legt sie dann auch schnell wieder beiseite. Es gibt ja wichtigeres. Die neue Oper von Andrea Lorenzo Scartazzini (Musik) und Thomas Jonigk (Libretto), die gestern an der Deutschen Oper Berlin ihre umjubelte Uraufführung feierte, besitzt hingegen den Anspruch, nachhaltiger, dauerhafter zu sein. Read More

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Tosca / Berlin (17.2.2017)

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Sperrminoritäten kennt man in der Regel aus der Politik und auch dem Wirtschaftsrecht. In der Oper ist dieses Konzept eher weniger geläufig, aber bei der “Tosca” am letzten Freitag hatte das Gelingen des Abends eine Sperrminorität. Diese lautet auf den Namen Alvis Hermanis. Read More

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Pläne für März 2017

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Highlights in diesem Monat: die “Meistersinger”-Premiere in London mit Bryn Terfel sowie die Wiederaufnahme des Heiner Müller-“Tristans” in Lyon. Read More

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La Reine / Mannheim (12.2.2017)

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Henne oder Ei – was war erstes da ? Hatte Thomas Bischoff die Idee, die Wesendonck-Lieder zusammen mit den “Nuits d’été” sowie “existentiellen Texten von Arthur Rimbaud und Gottfried Benn” zu einem “Kreuzweg mit Musik von Hector Berlioz und Richard Wagner” zu verwursten oder hatte man einfach meine Lieblingssängerin an der Hand und wollte ihr eine große Bühne bieten ? Read More

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Lohengrin / Paris (5.2.2017)

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In fernem Land, unnahbar euren Schritten…lag einmal Paris, doch dem TGV sei Dank ist man heutzutage in gerade einmal zweieinhalb Stunden in der französischen Kapitale. Ideale Voraussetzungen für meinen Erstbesuch in der Opéra Bastille – ein riesiger, grober Klotz mit allerdings hervorragenden Sichtverhältnissen und bester Akustik, jedenfalls im zweiten Rang. Der riesige Orchestergraben wird ganz ungewohnt nicht von der Bühne teilverdeckt und ermöglicht somit ein beinahe frontales Klangerlebnis. Read More

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