Rückblick 2015/16

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  • August 16, 2016

Alle Jahre wieder kürt die “Opernwelt” ihre Favoriten der Spielzeit. Hier sind meine:

Aufführungen:
Der erste Platz geht ohne Wenn und Aber an die “Salome” (Stuttgart: http://opernschnipsel.de/2015/11/22/salome-stuttgart-22-11-2015/)
In dieser Regie eigentlich mehr Thriller als Oper. Erschreckend heutig ohne Banalitäten. Und eine grandiose Debütantin in der Titelpartie.
Silber teilen sich “Die Meistersinger von Nürnberg” ((Berlin: http://opernschnipsel.de/2015/10/06/die-meistersinger-von-nurnberg-3-4-10-2015/) Eine rundum überzeugende Ensembleleistung in einer ansprechenden Regie. Was will man mehr ?) und die mit mit Gent/Antwerpen koproduzierte “Jüdin” in Mannheim (http://opernschnipsel.de/2016/01/10/la-juive-mannheim-10-1-2016/) in einer beklemmenden Regie von Peter Konwitschny.
Bronze geht an eine wundervolle Repertoire-“Bohème” ganz ohne Kitsch und Kunstschnee (http://opernschnipsel.de/2015/12/26/la-boheme-stuttgart-26-12-2015/)

Regisseur:
Kirill Serebrennikov für seine Stuttgarter “Salome” und Tobias Kratzer für den Karlsruher “Propheten” (http://opernschnipsel.de/2015/10/19/le-prophete-karlsruhe-18-10-2015/).

Sänger:
Tamara Banjesevic in der Mannheimer Produktion von “Tancredi” (http://opernschnipsel.de/2015/12/07/tancredi-mannheim-4-12-2015/) sowie Ewa Wolak im Karlsruher “Prophète” (http://opernschnipsel.de/2015/10/19/le-prophete-karlsruhe-18-10-2015/) Die besten Belege für kontinuierliche Ensemblepflege.Bei den “großen Namen” überzeugen vor allem Andreas Schager mit einem überwältigenden Einspringer als Siegmund (http://opernschnipsel.de/2016/07/10/walkure-baden-baden-10-7-2016/)

Dirigat:
Giuliano Carella – bei soviel Gespür für den italienischen Klang wartet man sehnsüchtig auf den ersten “Lohengrin”…… (“Rigoletto”: http://opernschnipsel.de/2016/07/02/rigoletto-stuttgart-1-7-2016/ und “I Puritani”: http://opernschnipsel.de/2016/07/12/i-puritani-stuttgart-11-7-2016/)

Ausgrabung:
“Staatsoperette” (Bregenz: http://opernschnipsel.de/2016/08/05/staatsoperette-bregenz-2-8-2016/) Erstaunlich, wie politisch Oper sein kann, wenn man der Geschichte vertraut und Mut zur eigenwilligen aber stets anhörbaren Melodie beweist.

Überraschung:
“Lohengrin” (Ulm: http://opernschnipsel.de/2016/03/25/lohengrin-ulm-24-3-2016/)
Wahnsinn, was so ein kleines Haus leisten kann!

Opernhaus:
Staatsoper Stuttgart – trotz eines lausigen “Tristan”. (Der stammt aber noch aus der vorherigen Spielzeit….)

Ärgernis:
Diese Auszeichnung teilen sich die hirnverbrannt-grenzdebile Karlsruher Produktion des “Macbeth” (http://opernschnipsel.de/2016/01/23/macbeth-karlsruhe-23-1-2016/) und ein lustloser René Pape (http://opernschnipsel.de/2015/11/06/mefistofele-munchen-6-11-2015/ und http://opernschnipsel.de/2016/07/10/walkure-baden-baden-10-7-2016/)

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