Monthly Archives: July 2016

Das Rheingold / Karlsruhe (9.7.2016)

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“Alles was ist, endet”. Gott sei Dank!

Nach über zehn Jahren wagt man sich in Karlsruhe erneut an einen Ring. Nach der verunglückten Vorgängerinszenierung von Denis Krief, die sich in erster Linie durch ihr IKEA-Sperrholzambiente auszeichnete, entschied man sich, den Ring dieses Mal vier Regisseuren anzuvertrauen. Ist nichts Neues, aber das macht ja nichts. Die wenigsten Regisseure haben ausreichend Pulver für die vier Abende zu verschießen und angesichts des langen Entstehungszeitraums gibt es ausreichend Brüche, welche diese Konzeption sinnvoll begründen.

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Pläne für August 2016

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Seit langem ein Sommer ohne Bayreuth ? Bisher sieht es so aus. Immerhin bietet Salzburg die Nicolai-Oper “Il templario” und “Don Giovanni”, letzteres auch in Bregenz, wo wiederum eine Rarität namens “Staatsoperette” dargeboten wird. Read More

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I Capuleti et i Montecchi / Karlsruhe (2.7.2016)

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Eine interessante, wenn auch nicht hochkarätige Gala-Besetzung in den beiden Hauptpartien gab es parallel zum EM-Spiel Italien-Deutschland. Vivica Genaux und Laura Claycomb trifft man selten auf deutschen Opernbühnen an, der Besuch war für mich fast ein Pflichttermin. Wie schon vor zwei Wochen dirigiert Daniele Squeo mit Schmiss, demonstrieren Yang Xu (Lorenzo) und Konstantin Gorny (Capellio) jeweils imposante Bassfundamente, Eleazar Rodriguez einen leichtstimmigen wie höhensicheren Tebaldo. Read More

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Rigoletto / Stuttgart (1.7.2016)

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Es gibt so Werke, die verweigern sich Neudeutungen beharrlich. Wird doch eine gewagt, dann wirkt sie oft umso eindrücklicher. Die Hannoveraner “Traviata” war für mich so ein Beispiel. Der Stuttgarter “Rigoletto” – wie so oft vom Hausherren-Duo Jossi Wieler und Sergio Morabito in Szene gesetzt – versucht ebenfalls eine wirkliche Neudeutung der Victor Hugo-Vorlage, kann aber nur ansatzweise überzeugen. Read More

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