Monthly Archives: June 2016

Tristan und Isolde / Karlsruhe (26.6.2016)

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Wenn  an einem ersten “Tristan”-Akt das leidenschaftliche Vorspiel und der junge Seemann (Eleazar Rodriguez) noch das Beste ist, dann weiß man, dass es Zeit zu gehen ist. Read More

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Tosca / München (25.6.2016)

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Auftakt der Opernfestspiele mit der einer fulminanten Besetzung: Harteros, Kaufmann und Terfel in den Hauptrollen und Petrenko am Pult. Kann da noch was schiefgehen ? Ja, durchaus…. Read More

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La voix humaine / Karlsruhe (21.6.2016)

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Kann es einen umjubelten Theaterskandal geben ? Die Antwort lautet: ja, in Karlsruhe…..

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I Capuleti et i Montecchi / Karlsruhe (18.6.2016)

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“I Capuleti et i Montecchi” – das schien dem badischen Publikum doch zu exotisch zu sein, so dass man sich dazu entschloss, die Ergänzung “Romeo und Julia” anzufügen. Leider führte auch dieser Schachzug nicht zu einem annähernd vollen Haus – vielleicht gute fünfzig Prozent mag die Auslastung betragen haben. Dabei spielte nicht mal Deutschland….. Read More

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Pläne für Juli 2016

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Sommer = Festspiele und Italien. Diese beiden Schwerpunkte finden sich auch in meinen Juli-Plänen…. Read More

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Carmen / Frankfurt (5.6.2016)

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“Schlimm, diese Inszenierung. Das ist meine erste Carmen mit einer Micaela ohne blonde Haare….”

Tja, wenn Sie der bornierte Herr hinter mir waren, dann tun Sie mir einfach nur leid. Ernsthaft. Ich kann jeden der hörbaren Buhrufer verstehen, der sich mit der unorthodoxen Perspektive auf das ausgelutschte “Carmen”-Sujet nicht anfreunden konnte oder wollte, aber mal ehrlich: hätte man Karen Vuong BdM-Zöpfe ans Haupt tackern sollen ? Da hätte man doch schon eher kritteln können, dass nach der apart vorgetragenen Erzählung von der Frau Mutter im ersten Akt nach der Pause die Höhe etwas unsicher und erkämpft war, oder ? Und Daniel Schmutzhards Escamillo war in stimmlicher Hinsicht auch nicht gerade ein besonders potent…. Man hätte auch die Entscheidung kritisieren können, die Dialoge durch die eingespielte “Stimme Carmens” zu ersetzen, aber angesichts der hölzernen Art vieler Opernsänger hinsichtlich gesprochener Dialoge war ich auch hier nicht einmal unfroh. Auch bei der Wahl  der “kritischen Ausgabe von Michael Rot für die Frankfurter Produktion eingerichtet von Constantinos Carydis” könnte man insofern beklagen , dass die Habanera in dieser Form weniger effektiv und das Couplet des Morales nicht besonders nötig  war. Geschenkt.

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La Bohème / Heidelberg (4.6.2016)

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Kaum ein Werk könnte besser in das in der Heidelberger Altstadt liegende Theater passen, wo Studenten (und Touristen) in Strömen zur Schlossbeleuchtung strömen und in Cafes das Leben genießen. Nun, die sozioökonomischen Verhältnisse mögen längst andere sein (gut so, oder möchten Sie an Schwindsucht sterben ? Eben.) aber das Lebensgefühl zeigt bemerkenswerte Kontinuität auf. Read More

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Turandot / Stuttgart (31.5.2016)

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Konzertanten Opernaufführungen haftet häufig der Ruf des Halbgaren, des faulen Kompromisses an. Gleichwohl gibt es nachvollziehbare Gründe, Opern ohne szenischen Rahmen zu präsentieren – unter anderem dramaturgisch schwache oder selten gespielte Werke. Nun handelt es sich bei der “Turandot” um keines von beiden, aber selbst dann lässt sich damit argumentieren, eine auf den musikalischen Effekt hin konzipierte, gut geprobte  Aufführung ohne Schlamperei des Repertoirebetriebs ermögliche ein neues Hörerlebnis. Nun, bei der “Turandot” der Stuttgarter Philharmoniker traf auch dies nicht zu. Schade, dass man sich für das traditionelle Alfano-Ende entschloss – wäre das selten zu hörende Berio-Finale nicht eine mutigere Wahl gewesen ?

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