Monthly Archives: January 2016

Dialogues des Carmélites / München (30.1.2016)

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Kann man einen “Parsifal” als Atheist verstehen ? Begreift man, was die Karmeliterinnen da besprechen, wenn man an einer höheren Macht zweifelt, ihre Existenz sogar negiert ? Jeder Regisseur, der sichdiesen religiös-metaphysisch angehauchten Werken stellt, kommt nicht umhin, sich dieser Frage zu stellen und dies auf der Bühne sichtbar zu machen. Read More

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Le cantatrici villane / Frankfurt (27.1.2016)

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“Nett ist die kleine Schwester von Scheiße.” Daher werde ich den Besuch der Raritätenausgrabung im Bockenheimer Depot nicht mit dem missverständlichen Attribut “nett” bezeichnen, sondern auf das Wörtchen “charmant” zurückgreifen. Read More

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Macbeth / Karlsruhe (23.1.2016)

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Nach dem äußerst gelungenen “Falstaff” letzte Spielzeit folgte erneut eine Shakespeare/Verdi-Kombination am Badischen Staatstheater. Lohnt sich der Besuch ? Nun, lassen Sie es mich so formulieren: wenn Sie die Wahl haben, in diese Inszenierung zu gehen oder alternativ einer guten Aufnahme zu lauschen während Sie Ihren Kühlschrank beim Abtauen beobachten….dann, ja dann, würde ich Ihnen letztere Option an Herz legen. Read More

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Alceste / Mannheim (17.1.2016)

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Das mit Herrn Gluck und mir, das wird in diesem Leben nichts mehr. Sorry. Gut, Herrn Gluck kann das egal sein, weilt er doch seit langem nicht mehr unter uns, aber ich kann mir nicht helfen, irgendwie will der Funke bei mir einfach nicht zünden. Read More

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Katja Kabanowa / Wiesbaden (16.1.2016)

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Einer meiner wenigen Neujahresvorsätzen bestand darin, nicht wegen jeder Oper weite Strecken auf mich zu nehmen. Konnte ich also guten Herzens dem Besuch des Mainzer “Rigoletto” am Freitag noch standhalten, warf ich bereits gestern den Vorsatz mit der keineswegs falschen Entschuldigung, es handle sich immerhin um Janacek, über den Haufen und fuhrt nach Wiesbaden. Selber schuld.

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Pläne für Februar 2016

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Der Februar wird naturgemäß von Händel dominiert – kein Wunder, wenn man das Badische Staatstheater direkt vor der Haustür hat und hochkarätige Gäste lädt. Neben der Wiederaufnahme des “Teseo” gibt es zudem die Neuproduktion des “Arminio” und gleich zweimal Franco Fagioli – einmal als Rinaldo und einmal im Solokonzert. Hinzu kommen Read More

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La Juive / Mannheim (10.1.2016)

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Vielleicht war ich ein wenig voreilig, als ich die Stuttgarter “Salome” zur Aufführung des Jahres kürte, denn diese “Jüdin” stellt eine ernsthafte Konkurrentin dar. Bereits letztes Jahr in Antwerpen und Gent aufgeführt, konnte man in Mannheim allerdings keinen lauwarmen Aufguss, wie ja oft bei Co-Produktionen zu erleben, sondern packendes MusikTHEATER [sic].

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Der Rosenkavalier / Frankfurt (9.1.2016)

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“Das Bett steht dann doch immer links” – meinte jedenfalls mal ein Opernfreund, um zu verdeutlichen, dass kein Konzept der Welt einen “Rosenkavalier” inszenatorisch aus den Angeln heben kann. Nun, das war bevor Claus Guth sich dieses Stücks in Frankfurt annahm. Read More

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Otello / Wiesbaden (7.1.2016)

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Man kann über den Regisseur Laufenberg sagen, was man will, aber als Intendant besitzt er beste Kontakte, welche die meisten Opernhäuser ähnlicher Größenordnung vor Neid erblassen lassen dürften. Mitten im laufenden Betrieb, ohne exorbitante Galapreise konnte man in der Kurstadt einen “Otello” mit Jose Cura hören. Und das zahlreich erschienene Publikum kam auf seine (moderaten) Kosten !

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Neujahreskonzert / Stuttgart (1.1.2016)

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Ich bin kein großer Freund von Silvester- oder Neujahreskonzerten. Man nudelt entweder Beethovens Neunte lieblos aber laut runter, trällert Brindisis oder serviert Wiener Operette mit ganz viel Zuckerguss. Glücklicherweise hat sich das in den letzten Jahren – so jedenfalls mein Eindruck -geändert. Read More

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