Monthly Archives: December 2015

Götterdämmerung / Nürnberg (27.12.2015)

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Zum Jahresausklang gab es für mich die “Götterdämmerung” in Nürnberg – und wie bei so vielen Ringen schien es auch hier der Fall zu sein, dass der Regie die Puste ausgegangen ist. Oder vielleicht schreit die Götterdämmerung ja vielleicht förmlich nach einem klassischen Inszenierungsschema, das kaum Abweichungen ermöglicht, die sinnvoll erscheinen ?

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La Boheme / Stuttgart (26.12.2015)

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Der zweite und dritte Rang waren ausverkauft, im Parkett herrschte gähnenden Leere. Hatte das Publikum beim Buchen einen siebten Sinn oder kannte es bereits die Vorliebe des Kapellmeisters Simon Hewitt, lieber laut als leise zu spielen ? Read More

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Die Bassariden (Mannheim / 20.12.2015)

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So ganz konnte ich den Hype um den vor drei Jahren verstorbenen Hans Werner Henze nicht nachvollziehen. Sein “Prinz von Homburg” habe ich mit wohlwollendem Desinteresse zur Kenntnis genommen und seine “Elegie für junge Liebende” (Wiesbaden) haben mich trotz gelungener Regie auch nicht gerade vom Hocker gehauen. Aber aller guten Dinge sind drei – und wenn Mannheim die “Bassariden” auf den Spielplan setzt, dann gibt man eben dem Komponisten noch eine Chance.

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Didone abbandonata / Schwetzingen (19.12.2015)

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Wen die nicht besonders niedrigen Eintrittspreise der Schwetzinger Festspiele bisher vom Besuch abgehalten haben, kann das Erlebnis des barocken Theaters samt Schlossgarten auch deutlich günstiger haben – das Theater Heidelberg bespielt die beeindruckende Location regelmäßig im Rahmen eines hauseigenen Festivals (“Winter in Schwetzingen”). In den letzten Jahren hat man regelmäßig Opern der neapolitanischen Schule ausgegraben und dieses Jahr zum ersten Mal ein interessantes Pasticcio aus Händel- und Vinciarien auf die Bühne gebracht.

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Pläne für Januar 2016

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La Traviata / Strasbourg (13.12.2015)

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Glaubt man dem enthusiastischen Applaus des Publikums, muss dies heute eine “Traviata” mit Referenzcharakter gewesen sein. Manchmal frage ich mich, wie die eigene Wahrnehmung eines Abends (bzw. in diesem Fall: einer Matinee) derart von der Wahrnehmung der Publikumsmehrheit abweichen kann. Ich versuche mich also eher an einer Erklärung denn an einer Rezension:

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Herzog Blaubarts Burg + Der Zwerg / Kaiserslautern (12.12.2015)

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Leider habe ich es erst zur Dernière des Doppelpacks Blaubart/Zwerg nach Kaiserslautern gepackt. Leider, denn diesen “Zwerg” hätte ich gerne ein zweites Mal gesehen. Doch der Reihe nach.

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La Favorite / Berlin (5.12.2015)

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So manches Werk wird gerne als “Vorstudie” oder Vorwegnahme eines bedeutenderen Werkes bezeichnet. Bei Donizettis “La Favorite” – übrigens eine sehr schmeichelhafte Bezeichnung für die Mätresse des Königs – erinnert viel an den “Don Carlo”, obgleich somit eher die Defizite des Stückes offenbart wurden. Die ganzen Hofintrigen, die Klosterszenen, sie langweilen letzlich. Von der Komposition klingt es wenig nach grand opera, sondern nach dem üblichen Donizetti. Das klingt fieser, als es gemeint ist, aber wo die französische Sprache die dramaturgische Kraft des “Carlo” in meinen Ohren sogar potenziert, schmälert sie hier merkwürdigerweise eine durch und durch italienisch klingende Partitur. Die am Ende zum Überdruss auch nicht an Weihrauch spart. Read More

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Tancredi / Mannheim (4.12.2015)

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Mannheim hat den Ruf der Wagnerstadt. Und nach so manch mittelmäßigem Abend im dortigen Nationaltheater fragte man sich, ob hier ein Haus nicht vom Ruhm längst vergangener Zeiten lebt. Und dann kommt, völlig unerwartet, eine Rossini-Premiere und man fragt sich, warum Mannheim eigentlich nicht häufiger mal die Finger von dem lässt, was verständlicherweise verdammt schwer ist und stattdessen die vorhandenen Stärken gezielt ausspielt.

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