In eigener Sache

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  • May 15, 2015

Verehrter Leser, verehrte Leserin,

ich begrüße Sie herzlich auf dem Blog „Opernschnipsel“.

Schon seit Kindestagen an bin ich gerne ins Theater gegangen, ohne dabei die typische Opernkarriere von „Hänsel und Gretel“ und „Zauberflöte“ über „La Boheme“ bis hin zum „Tristan“ durchlaufen zu haben. Meine ersten Opern waren „Carmen“ und „Tosca“. Sozialisiert für das Musiktheater wurde ich in Ulm, wo ich als Teenager Künstler wie Angela Denoke und Philippe Jordan erleben konnte – ganz ohne zu ahnen, welche Weltkarrieren da noch kommen würden.

Besonders Feuer und Flamme für die Oper fing ich durch zwei Wagneraufführungen – zum einen den „Lohengrin“ von Keith Warner in Bayreuth und zum anderen der Konwitschny-“Götterdämmerung“ im legendären Stuttgarter Ring. Wagner ist über all die Jahre im Zentrum meines Operninteresses geblieben, was mich aber nicht davon abgehalten hat, mich zunehmend für Barockopern zu begeistern und auf abseitigeren Pfade auf Raritätenjagd zu gehen. Denn wo, wenn nicht hier in Deutschland mit seinen zahlreichen Opernhäusern, hätte man dazu eine bessere Gelegenheit ?

Auf diese Opernreise möchte ich Sie ein wenig mitnehmen, sofern Sie wollen. Meine Berichte haben nicht den Anspruch, druckreif zu sein. Sie sind subjektiv und können manchmal auch nur bruchstückhafter Natur sein, daher der Name des Blogs. Die „Opernschnipsel“ richten sich an all diejenigen, die erfahren wollen, was sich jenseits der Berichterstattung im überregionalen Feuilleton auf europäischen Bühnen abspielt. Als Karlsruher liegt mein Schwerpunkt auf dem Südwesten unserer Republik – gleichwohl blicke ich, so oft und gut es eben geht, über den regionalen Tellerrand hinaus.

Ich lade Sie herzlich dazu ein, mit mir und untereinander ins Gespräch zu kommen. Ich freue mich über Ihre Kommentare und Kritik.

Ihr

Florian Kaspar

 

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