Monthly Archives: December 2014

Frau ohne Schatten / München (27.12.2014)

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So, gestern gab es die letzte Aufführung der aktuellen “Frosch”-Serie – und meine fünfte innerhalb eines halben Jahres. Erneut überwältigt die Bildsprache des Regisseurs, insbesondere am Ende des zweiten Aktes. Petrenkos Dirigat ist etwas schneller geworden und besitzt immer noch Referenzcharakter. Die messiasähnlichen Bravorufe – sie waren verdient. Read More

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Tristan und Isolde / Stuttgart (14.12.2015)

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Sehr geehrter Herr Morabito,
sehr geehrter Herr Wieler,

wie ist das denn so ? Ich meine, wie ist das denn so bei der Generalprobe, wenn Sie als Hausherren inszenieren ? Read More

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Friedenstag / Kaiserslautern (6.12.2014)

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“Was ist das, Friede ?”
Angesichts der weltpolitischen Umstände hatte das Pfalztheater mit der Wahl von “Friedenstag” eine weit politischere, umsichtigere Wahl für das Strauss-Jahr getroffen als die meisten anderen Häuser. Eigentlich keine Überraschung – Kaiserslautern war diesbezüglich schon immer eine “Goldgräberstadt”. Nein, die eigentliche Überraschung für mich war das Werk selber. Kein mythologischer Strauss, kein antikisierender Strauss, sondern ein Strauss, der – auf seine Weise – klar Stellung bezieht. Den “Fidelio” hört man regelmäßig raus, insbesondere als am Schluss der Holsteiner (Wieland Satter) den Frieden verkündet (der Minister lässt grüßen) und das Ganze in einem Stahlgewitter in C-Dur endet. Bereits in der Mitte des Einakters bietet Strauss jedoch eine herrliche Auftrittsarie für Marie, die sich in ein fulminantes Duett mit ihrem Mann, dem treu-bis-in-den-Tod-Kommandanten der Festung steigert und götterdämmerungsähnliches Pathos (im positiven Sinne) heraufbeschwört. Warum diese Szene nicht häufiger auf Solo-CDs zu finden ist – es ist mir ein Rätsel.

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Frau ohne Schatten / Zürich (30.11.2015)

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Die Zuschauer im nahezu ausverkauften Opernhaus bekamen gestern eine gute Frosch zu hören. Leider waren die Eindrücke der Frankfurter Produktion so nachhaltig, dass ich der Regie von David Pountney im ziemlich bunten Bühnenbild nicht sonderlich viel abgewinnen konnte. Gleiches gilt für das Dirigat des für Fabio Luisi eingesprungenen Peter Tilling. Alles solide und souverän. Aber so einen richtigen “Orchesterflash” hatte ich nicht. Read More

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